Heidelberg Heart of Print

Mute

Das wollen wir

Unser Herz schlägt
für den Druck

Für uns bedeutet mehr: Kontinuität und Wandel.

  • Für den Drucker
    bedeutet dies: konstant
    höchste Qualität
    für
    kontinuierlich neue
    Kundenbedürfnisse.

  • +

    Dieter Heer,
    Heidelberg

    Installationspate
    Wiesloch-Walldorf, Germany

    +

    Katie Rocaries,
    Heidelberg

    CEO, Heidelberg CIS, Moskau

    +

    Qi Jun,
    Heidelberg

    Endmontagemeister CD 102, Heidelberg Graphic Equipment Shanghai,
    Qingpu, China

Dieter Heer, Installationspate, Heidelberg, Wiesloch-Walldorf

Dieter Heer lernte den von ihm sogenannten „Heidelberg-Geist“ vor 19 Jahren kennen, als er bei Heidelberg am Standort Wiesloch-Walldorf anfing. Mittlerweile verkörpert er den „Heidelberg-Geist“ selbst. Am Standort Wiesloch erhielt er eine besondere Ausbildung für die Installation und Wartung von Heidelberger Druckmaschinen und führt seine Arbeit mit Ernsthaftigkeit und Genauigkeit aus – genauso wie die Maschinen, die er nun in- und auswendig kennt. Zwar ist er in Wiesloch-Walldorf stationiert, aber ortsgebunden ist er nicht: Er reist um die Welt, um Heidelberger Druckmaschinen vor Ort zu installieren. Was genau umfasst seine Arbeit? Seine Antwort lautet, er sei „Installationspate“ – der Mann, der sicherstellt, dass alles reibungslos funktioniert. Heute ist er auf die Bogenoffsetdruckmaschine ganz großes Format spezialisiert. Eine moderne Sechsfarben-Maschine wiegt etwa 180 Tonnen, sie hat so viele Bauteile wie ein Jumbojet, und es erfordert eine Menge Erfahrung und Know-how und etwa acht Wochen Zeit, um sie zu installieren.

Katie Rocaries,  CEO, Heidelberg CIS, Moskau

Wenn man genau hinhört, kann man bei Katie Rocaries zwei Herzen schlagen hören. Ein Herz schlägt für Heidelberg; das andere Herz gehört ihrem ersten Kind, das im Juli 2014 zur Welt kommen wird. Katie Rocaries arbeitete bei Heidelberg in Deutschland, den Vereinigten Staaten, Frankreich, Russland und in Wien, bevor sie im April 2011 die Geschäftsleitung von Heidelberg CIS übernahm. Heidelberg CIS wurde 1996 gegründet und ist mit einem Marktanteil von über 50 Prozent im Bogenoffsetgeschäft und etwa 30 Prozent Marktanteil im Bereich Druckvorstufe Marktführer auf dem wachsenden Markt der GUS-Staaten. Obwohl der Unternehmenssitz in Moskau liegt, ist Katie Rocaries für 14 Länder mit 14 Niederlassungen in ganz Russland und den GUS-Staaten verantwortlich. Die fleißige werdende Mutter spricht vier Sprachen fließend. Die Herausforderungen für ein Mitglied der obersten Führungsebene bei der Arbeit im Ausland sind groß. Katie Rocaries sieht es so: „Zu Hause ist da, wo man es sich einrichtet. Herausforderungen und Veränderungen sind unvermeidlich und lassen sich nicht steuern. Es ist wichtig, sie zu akzeptieren und sie schneller zu meistern als die Konkurrenz, die Kunden und das Geschäftsumfeld. Sicherheit ist ein Aberglaube, Demokratie eine Höflichkeit und das Leben sollte ein spannendes Abenteuer sein. Am besten sind die Augenblicke, in denen Körper und Geist an ihre Grenzen gehen!“ Katie Rocaries trat Heidelberg im Jahr 1994 bei, nachdem sie ihr Wirtschaftsstudium an der Handelskammer Paris abgeschlossen hatte.

Qi Jun, Endmontagemeister CD 102, Heidelberg Graphic Eqipment Shanghai, Qingpu, China

Qi Jun, Spitzname „Shark“, wurde im chinesischen Shanghai geboren, etwa 65 Kilometer vom Heidelberg-Standort in Qingpu entfernt. Seine technische Ausbildung erhielt er am Shanghai Publishing and Printing College im Jahr 2011, und im August 2006 trat er Heidelberg bei, kurz nachdem Heidelberg 2005 sein eigenes Fertigungswerk errichtet hatte. Die ersten Druckmaschinen wurden 2006 gebaut. Heute sind am Standort Qingpu über 450 Mitarbeiter beschäftigt, die hochwertige Standardmaschinen für chinesische Kunden produzieren. Heidelberg war und ist der erste und einzige ausländische Druckmaschinenhersteller mit eigenem Fertigungswerk in China. Seit dem Aufbau des Standorts hat der chinesische Markt für Heidelberg stetig an Bedeutung gewonnen: China ist derzeit der größte Einzelmarkt von Heidelberg. Auch die Bedeutung von Qi Jun am Standort Qingpu hat zugenommen: Shark stieg als SM52-Bediener ein und hat sich zum Verantwortlichen für die Endmontage der CD 102 hochgearbeitet. Der 32-jährige Hobbyfotograf ist auch Smartphone-Fan, der nicht selten sein Smartphone einsetzt, um Prozesse am Laufen zu halten.

Für uns bedeutet mehr: unsere Stärken mit Partnern noch stärker machen.

  • Für den Drucker
    bedeutet dies:
    die Technologien
    von morgen schneller
    und wirtschaftlicher
    nutzen zu können.

  • +

    Ferdinand Rüsch,
    Schweiz

    Vizepräsident des Verwaltungsrates,
    Hauptaktionär von der Gallus Group, Schweiz

    +

    Frank Kropp,
    Heidelberg

    Leiter Forschung und Entwicklung
    Heidelberg, Deutschland

    +

    Sascha Brandhorst,
    Siegen

    Geschäftsführer NEO 7EVEN,
    Siegen, Deutschland

Ferdinand Rüsch, Vize-Präsident des Verwaltungsrates, Gallus Group, Schweiz

Ferdinand Rüesch ist der Vizepräsident des Schweizer Unternehmens, das im Jahr 1923 gegründet wurde. Seither hat sich Gallus zu einem Marktführer im Bereich Verpackung und Etikettendruck entwickelt. Heidelberg übernahm 1999 einen Anteil von 30 Prozent an Gallus, wodurch die Bedeutung der Partnerschaft unterstrichen wurde. Mit Blick auf die Zukunft sagt Ferdinand Rüesch: "Die Partnerschaft wird sich vertiefen, da Heidelberg seine digitalen Kompetenzen ausbaut und weiter in das wertschöpfungsintensivere und wachsende Segment des Digitaldrucks vordringt." Ein besonderer Fokus der Partnerschaft wird die Entwicklung von Verpackungslösungen für die pharmazeutische Industrie sein. Die Pharmabranche ist umfangreich, global, hoch reguliert – und erfordert die strengsten Qualitätsstandards, um den Verpackungsinhalt und letztendlich die Patienten auf der ganzen Welt zu schützen.

Frank Kropp, Leiter Forschung und Entwicklung, Heidelberg

Frank Kropp startete seine berufliche Laufbahn bei Heidelberg im Jahr 1994, nach Abschluss seines Studiums der Ingenieurwissenschaften an der Universität Dortmund. Am 1. April 2012 hat Frank Kropp die Leitung des Unternehmensbereichs Forschung und Entwicklung übernommen. Seit Frank Kropp vor 20 Jahren dem Unternehmen beigetreten ist, hat sich der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten enorm gewandelt. Heute bedeutet Technologie nicht nur die Entwicklung innovativer, hochgradig leistungsfähiger Maschinen. Die Technologieführer von morgen müssen sich auch darüber im Klaren sein, in welchen Bereichen sie führend sind und bei welchen Aspekten sie und ihre Kunden besser von anderen Technologieführern lernen. Die enge Zusammenarbeit mit starken Partnern wie Ricoh und Fuji im Digitaldruck und die Ausschau nach neuen Wettbewerbsmöglichkeiten im Verpackungsbereich gemeinsam mit Gallus erweitern Heidelbergs eigene Stärken und sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Forschungs- und Entwicklungsstrategie. Frank Kropp meint dazu: "Forschung und Entwicklung bedeutet auch die Suche nach möglichen Partnerunternehmen, das Erkennen ihrer Stärken und die Ermittlung von Möglichkeiten, Stärken rasch zu integrieren, um effizienter und schneller neue Produkte zu entwickeln." Er fügt hinzu: "Zurückblickend ist dies eine große Veränderung zu der Art und Weise, wie Forschung und Entwicklung verstanden wurde, als ich bei Heidelberg anfing. Für die Zukunft sehe ich diese Veränderung als große Chance."

Sascha Brandhorst, Geschäftsleiter, NEO 7EVEN, Siegen

Für Für Sascha Brandhorst und sein Team von NEO 7EVEN dreht sich Software nicht wirklich um Software; sie dreht sich um die innere Einstellung. Was bedeutet Einstellung? Sascha Brandhorst lässt hier Thomas Jefferson zu Wort kommen:

"Nichts kann jemanden mit der richtigen mentalen Einstellung von seinem Ziel abhalten; nichts auf dieser Welt kann demjenigen mit der falschen mentalen Einstellung helfen."

Thomas Jefferson (1743 bis 1826), dritter Präsident der Vereinigten Staaten

Fazit: Fazit: Wenn man seinen Verstand richtig einsetzt, erreicht man sein Ziel. So sind Heidelberg und NEO 7EVEN eine Partnerschaft eingegangen. Hardware trifft Software, Gleichgesinnte, die gleich denken, gemeinsame Ziele, die auf dem Weg vor uns liegen. Und es wird neue Wege für Heidelberg – und für NEO 7EVEN – geben.

PDF

Für uns bedeutet mehr: Maschine und Mensch.

  • Für den Drucker
    bedeutet dies: ein
    Servicekonzept, das die
    besten Maschinen
    noch besser macht.

  • +

    Peter Tix,
    Heidelberg

    Leiter Geschäftsbereich Verbrauchsmaterialien und CtP, Heidelberg, Deutschland

    +

    Gilles Aubin,
    Paris

    Präsident, Imprimerie Dridé, Neuilly-sur-Marne
    bei Paris, Frankreich

    +

    Tim Moreton,
    New Jersey

    President Contemporary Graphic Solutions,
    Pennsauken, New Jersey, USA

    +

    Bernhard Steinel,
    Heidelberg

    Leiter Geschäftsfeld Systemservice
    Heidelberg, Deutschland

Peter Tix, Leiter Geschäftsbereich Verbrauchsmaterialien und CtP, Heidelberg

Peter Tix studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaft an der Technischen Universität in Karlsruhe (Karlsruhe Institut für Technologie / KIT) und kam 1991 zu Heidelberg. Am 1. Juli 2008, in dem Jahr, in dem die globale Finanzkrise die Druckindustrie mit voller Wucht traf, übernahm Peter Tix den Bereich, der sich zum heutigen Geschäftsbereich Verbrauchsmaterial entwickelt hat. Angesichts der strukturellen Veränderungen und anhaltenden Konsolidierung spielt Verbrauchsmaterial eine immer größere Rolle. Trotz der 2008 einsetzenden Krise bleibt das globale Druckvolumen größtenteils stabil, und diese Stabilität kennzeichnet das Potenzial des Verbrauchsmaterialbereichs. Peter Tix ist kein großer Freund der Bezeichnung "Verbrauchsmaterial". Warum denn nicht? "Der Begriff ist irreführend", erklärt Peter Tix. "Er ist eine Untertreibung. Verbrauchsmaterial ist viel mehr als einfach nur die Mittel, die im Druckvorgang aufgebraucht werden und ersetzt werden müssen. Die heutigen wettbewerbsfähigen Verbrauchsmaterialien sind Innovationen, die den Druckprozess erheblich verbessern." Beispiele? „Unsere Saphira-Eco-Farben schaffen durch ihre umweltschonenden Eigenschaften einen konkreten Mehrwert. Wenn man unsere hochreaktiven Farben zusammen mit unser LE-(Low–Energy-)UV-Technologie benutzt, kann man Energie, aber auch Farbe, Zeit und Geld sparen." Das Ziel ist es, das Verbrauchsmaterial so perfekt wie möglich auf die Maschine abzustimmen, wie in den Saphira Performance Kits. "Der Fortschritt im Bereich Verbrauchsmaterial ist paradox", betont Peter Tix. "Je besser das Verbrauchsmaterial wird, desto weniger verbraucht die Druckmaschine – und desto wertvoller wird das Verbrauchsmaterial."

Gilles Aubin, Präsident, Imprimerie Dridé, Neuilly-sur-Marne bei Paris, Frankreich

Gilles Aubin ist der Geschäftsführer einer der bekanntesten und produktivsten Druckereien im Großraum Paris: Imprimerie Dridé. Dridé wurde 1934 gegründet und ist seither stetig gewachsen. Das Jahr 2011 stellte einen Wendepunkt in puncto Wachstum des Unternehmens dar. Es war das Jahr, in dem Dridé beschloss, die Werksgröße zu verdoppeln und den Maschinenpark komplett zu modernisieren. Dies war eine unternehmerische Entscheidung erster Ordnung, die Millionen Euro umfasste. Die Entscheidung über die Erweiterung und Modernisierung war jedoch nicht die einzige, die Gilles Aubin treffen musste. Er beschloss auch, sicherzustellen, dass seine Pläne erfolgreich sein würden – und entschied sich für eine enge Zusammenarbeit mit Heidelberg. "Heidelberg unterstützte uns entlang der gesamten Wertschöpfungskette", so Aubin, "von A bis Z, von den Maschinen über das Verbrauchsmaterial bis hin zur Leistungsberatung." Für Dridé war Heidelberg das einzige Unternehmen mit der erforderlichen Innovationsstärke, Kompetenz und Zuverlässigkeit, das alle Anforderungen erfüllen konnte. Heute beschäftigt Dridé etwa 75 Mitarbeiter, die im Dreischichtbetrieb Anlagen auf über 8.000 Quadratmetern bedienen.

Tim Moreton, President Contemporary Graphic Solutions, Pennsauken, New Jersey, USA

Das Programm Performance Plus von Heidelberg unterstützte Contemporary Graphic Solutions dabei, die Auslastung seiner Druckmaschinen zu optimieren und sämtliche Aspekte des Arbeitsvorgangs zu verbessern. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter lernten hinzu, wurden befähigt und motiviert, Änderungen durchzuführen – und das Unternehmensergebnis verbesserte sich. Sehen Sie selbst.

Bernhard Steinel, Leiter Geschäftsfeld Systemservice, Heidelberg

Bernhard Steinel studierte Ingenieurwissenschaften in Mannheimund kam 1977 zu Heidelberg. Seit 2001 ist er für Global Systemservice verantwortlich. Service war schon immer wichtig für ihn. Wenn die beste Maschine nicht funktioniert, ist sie einfach nur Geldverschwendung. Wenn der Redakteur den Druckraum mit einer Sensationsnachricht betritt und “Stoppt die Maschinen!“ ruft, sind das gute Nachrichten für den Drucker. Neue Nachrichten bedeuten mehr Drucke. Wenn allerdings der Vorarbeiter im Druckraum bemerkt, dass etwas mit einer seiner teuren Maschinen nicht stimmt und “Stoppt die Maschinen!“ ruft, dann sind das schlechte Nachrichten. Produktionsunterbrechungen kosten Geld, Zeit, Ruf und verursachen mehr als Kopfschmerzen. Für Bernhard Steinel bedeutet Service nicht nur, sicherzustellen, dass die Maschinen nicht anhalten müssen. Sicherzustellen, dass die Maschinen funktionieren, ist die engste Definition von Service. Bernhard Steinels Ziel ist es, den Servicebegriff zu erweitern. “Für uns bedeutet Service mehr, als nur die Druckmaschinen am Laufen zu halten“, betont er. “Es bedeutet, Mittel und Wege zu finden, mehr zu verdienen, wenn sie laufen. In Wirklichkeit geht es um die Verbesserung der allgemeinen Leistung durch die Optimierung des gesamten Druckprozesses – von der Bestellung über Equipment und Verbrauchsmaterialien bis zum fertigen Druckergebnis. Dieses Konzept heißt bei Heidelberg “Performance Plus“. Heidelberg-Experten arbeiten eng mit dem Kunden zusammen und bieten eine Beratung, die weit über eine technische Dienstleistung hinausgeht. “Eine messbare Produktivitätssteigerung wird zu Anfang mit dem Kunden vereinbart. Wenn die vereinbarten Produktivitätsziele nicht erreicht werden, dann muss der Kunde auch nicht zahlen“, sagt Steinel. “Hier spürt man, wie stark unser Servicecommitment ist.“

Für uns bedeutet mehr: Offset- und Digitaldruck.

  • Für den Drucker
    bedeutet dies: die
    Produktivität
    des Offsetdrucks
    und die Flexibilität
    des Digitaldrucks.

  • +

    Stefan Hasenzahl,
    Heidelberg

    Leiter Geschäftsbereich Sheetfed Offset,
    Heidelberg, Deutschland

    +

    Jason Oliver,
    Heidelberg

    Leiter Geschäftsfeld Digitaldruck,
    Heidelberg, Deutschland

Stefan Hasenzahl, Leiter des Geschäftsbereichs Sheetfed Offset, Heidelberg

Stefan Hasenzahl arbeitete in der Konzernzentrale in Heidelberg sowie in Japan, Taiwan und China, dem größten Einzelmarkt des Unternehmens. In China wirkte er beim Aufbau und bei der Entwicklung der unternehmenseigenen Produktionsstätte Qingpu mit. In gewisser Weise steht er sowohl für Produktivität als auch für Flexibilität. Flexibilität repräsentiert er im Hinblick auf seine Fähigkeit, sich an sich stetig verändernde Herausforderungen anzupassen, und nun repräsentiert er auf besondere Weise auch Produktivität: Er ist für das wichtige Bogenoffsetgeschäft des Unternehmens verantwortlich, das für seine Produktivität bekannt ist. Die Speedmaster-Serie von Heidelberg kann bis zu 18.000 Bogen pro Stunde in makelloser Qualität drucken. Stefan Hasenzahl widersetzt sich dem Entweder-oder von Spezialist oder Generalist: Er ist der Allround-Spezialist und er ist stolz darauf. Die heutige Herausforderung: Wie werden die produktivsten Druckmaschinen noch rentabler

Jason Oliver, Leiter Geschäftsfeld Digitaldruck, Heidelberg

Jason Oliver kam 2012 von einem Digitaldruckzulieferer aus den USA, wo er zuletzt für den globalen Vertrieb von digitalen Inkjet-Drucksystemen verantwortlich war, zu Heidelberg. Er studierte in Paderborn und Lawrence, Kansas (USA), und schloss mit einem Master of Business Administration ab. Bei Heidelberg ist er für die erfolgreiche Expansion des Digitalgeschäfts verantwortlich. Wieso hat er bei Heidelberg angefangen? „Ich liebe die Herausforderung“, sagt er mit einem Lachen und fügt hinzu: „Und ich mag die Chance, die wir bei Heidelberg haben.“ Für Jason Oliver besteht die Herausforderung aus zwei Teilen. Erstens benötigt man einen starken Partner, da es unmöglich ist, alle erforderlichen Technologien und Eigenschaften allein zu entwickeln und zu integrieren. Zweitens muss man nach der erfolgreichen Entwicklung das Produkt auch auf den Markt bringen können. Jason Oliver ist überzeugt: „Heidelberg geht beide dieser Herausforderungen an. Heidelberg bleibt die Marke in der Druckindustrie und fast jeder möchte unser Partner sein.“ Im Value-Segment des Digitalgeschäfts arbeitet Heidelberg seit 2011 erfolgreich mit Ricoh zusammen. Im Herbst 2013 ging Heidelberg eine Partnerschaft mit Fujifilm ein. Unter Verwendung der führenden Inkjet-Technologie von Fujifilm hofft Jason Oliver auf die Entwicklung von digitalen Druckmaschinen für den kommerziellen Druck, die dieselbe technische Qualität wie die bekannten Bogenoffsetdruckmaschinen aufweisen.

Interview Jason Oliver

Für uns bedeutet mehr: Kunst und Kommerz.

  • Für den Drucker
    bedeutet dies: technische
    Meisterschaft
    und
    wirtschaftlichen Erfolg.

  • +

    Bob Tursack,
    Pennsylvania

    CEO, Brilliant-Graphics, Exton
    Pennsylvania, USA

    +

    Michael R. Murphy,
    Minnesota

    Präsident, Japs-Olson Company, St. Louis Park
    Minnesota, USA

Bob Tursack, CEO, Brilliant-Graphics, Exton, Pennsylvania, USA

Meisterwerke der Kunst sind einzigartig. Eine Reproduktion von etwas Einzigartigem ist ein Widerspruch in sich, außer die Reproduktion ist ebenfalls ein Kunstwerk. Hier treffen sich die Kunst des Druckens und der Druck von Kunst. Und hier kommen Bob Tursack und Brilliant-Graphics ins Spiel. Bob Tursack ist Geschäftsführer von Brilliant-Graphics in Exton, Pennsylvania (USA). Die Leidenschaft für das Drucken entstand bei ihm schon im Alter von 13 Jahren in der Dunkelkammer und hat sich seither stetig weiterentwickelt. Als das Unternehmen die neue Division Brilliant Press gründete, war das erste Release “Seldom Seen“ (“selten gesehen“) von George Tice, einem der renommiertesten Fotokünstler Amerikas..

Bob, wie lange arbeiten Sie schon bei Brilliant?

Ich beschäftige mich schon seit jeher mit Druck und der Druckereibranche. Mit zwölf fing ich mit einer kleinen Druckerpresse an. Die erste Kamera und die erste Dunkelkammer kamen mit 13 dazu.

Woher erhalten Sie Ihre Inspiration oder welche Aspekte mögen Sie mit Blick auf Ihre Position hier am liebsten?

Im Gespräch mit Fotografen, Malern, Designern und insbesondere anderen Geschäftsführern ihrer jeweiligen Geschäftssparten finde ich Spaß und Inspiration. Ich lese auch gerne über Ikonen der Kunst, der Geschäftswelt und der Politik. Einer meiner Lieblingsautoren ist Eli Goldratt.

Welche Positionen hatten Sie in der Vergangenheit inne und inwiefern profitieren Sie heute in Ihrer jetzigen Position davon?

Ich habe in allen Abteilungen gearbeitet und habe mich mit anderen Unternehmen beraten, um einen besseren Überblick über die Geschäftswelt zu erhalten.

Über welche Abschlüsse/Qualifikationen verfügen Sie?

Kurse bei RIT, GATF, der Schule von Heidelberg in Deutschland, Mitglied der Soderstrom Society, verschiedene Fotografiekurse mit Ansel Adams, Fred Picker, Maine-Photographic-Workshops.

Was ist Ihre größte Stärke, von der Brilliant profitiert?

Leidenschaft und Energie bei der Unterstützung von Kunden darin, mit verschiedensten Medien, aber insbesondere über den Druck, Geld zu verdienen.

Michael R. Murphy, Präsident, Japs-Olson Company, St. Louis Park, Minnesota, USA

Es hat sich einiges verändert, seit Barney Japs und G. F. Olson ihr Unternehmen im Jahr 1907 gegründet haben. Damals hätte sich mit einem Druckauftrag von einer Million Abzügen ein Traum erfüllt. Bei einem solchen Umfang hätten die Druckmaschinen bis in die Nacht genutzt werden können und für lange Zeit wäre Geld geflossen. Der Gedanke an einen Auftrag mit einer Million Einzelteilen – jedes in der höchstmöglichen Qualität gefertigt und mit einem anderen Namen versehen – wäre jedoch ein Albtraum gewesen: vollkommen undenkbar, technologisch unmöglich und wirtschaftlich unvorstellbar. Wer hätte sich noch vor einem Jahrhundert vorstellen können, dass von einem Drucker pro Tag eine Million Exemplare eines Direct Mailings verlangt werden würden? Bei Japs-Olson ist dies heute die Realität. Und dank der neuesten digitalen Technologien kann Japs-Olson so einen Auftrag nicht nur annehmen, sondern verdient damit auch noch Geld. Michael Murphy und die Mitarbeiter bei Japs-Olson wurden zu Marktführern bei Direct Mailings – und Heidelberg hat sie dabei unterstützt. Zu den Kunden von Japs-Olson zählen Banken und Finanzinstitute, Einzelhandelsriesen, Kreditkarten- und Versicherungsgesellschaften sowie Werbemittelunternehmen.